Therapie der CMD

Zahnärztliche Funktionstherapie

Therapie der CMD - Zahnarztpraxis Dr. Alexandra Fasold, M.Sc. Augsburg
Therapie der CMD

Die Voraussetzung einer individuellen Funktionstherapie ist eine strukturierte Funktionsdiagnostik. Die Therapie hängt somit vom individuellen Beschwerdebild ab. In vielen Fällen kommt ein Aufbißbehelf, eine sog. Okklusionsschiene zum Einsatz. Diese wird über die Zähne eines Kiefers eingegliedert, um abhängig vom Befund eine bestimmte Position der Kiefer zueinander einzustellen. Dabei ist – neben einer vorausgehenden detaillierten funktionellen Untersuchung - eine regelmäßige Kontrolle der Passung und der Okklusion sehr wichtig.

Die Eingliederung einer einfachen Knirscherschiene ohne vorausgehende gründliche Untersuchung zeigt bei der CMD-Behandlung oftmals nicht den gewünschten Behandlungserfolg. Darüber hinaus ist in sehr vielen Fällen eine physiotherapeutische Begleittherapie notwendig. Die physiotherapeutische Behandlung und die interdisziplinäre Therapie spielen bei den Krankheitsfällen, bei denen orthopädische Befunde (z.B. im Bereich der Wirbelsäule) bei der Entstehung von CMD mitverantwortlich sind, eine große Rolle.

Interdisziplinäre Therapie

In Abhängigkeit von dem individuellen Befund ist häufig eine interdisziplinäre Therapie nötig. Hierzu zählen Orthopäden, Physio-, Schmerz- und Psychotherapeuten und Logopäden.

Um eine individuelle und zielorientierte Therapie zu gewährleisten, ist ein aufeinander abgestimmtes Spezialistenteam, das wir über unsere lange Behandlungszeit aufgebaut haben, unabdingbar.

Therapie chronischer Gesichts- und Kopfschmerzen

Eine Erkrankung an CMD über einen längeren Zeitraum birgt das Risiko der Chronifizierung der bestehenden Beschwerden, wie z.B. Schmerzen und Funktionseinschränkungen.

Derartige Fälle bedürfen eines höheren und längeren Therapieaufwands, da sie eine eigene Erkrankung darstellen. Somit ist eine zusätzliche Schmerztherapie notwendig, um die Schmerzschwelle zu senken und das bestehende „Schmerzgedächtnis“ zu löschen.

Korrektur der Bisslage

Es gibt unterschiedliche Verfahrensweisen, die Bisslage zu korrigieren. Dabei ist eine ausführliche Diagnostik eine der wichtigsten Grundvoraussetzungen. Eine definitive Veränderung der Bisslage bedingt eine erfolgreich abgeschlossene Vorbehandlung durch Schienentherapie.

  • Hierbei steht die Kieferorthopädie als eine Zahnhartsubstanz schonende Therapie zur Verfügung. Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung arbeiten wir in einem Team mit kompetenten Kieferorthopäden zusammen.
  • Besteht bereits Zahnersatz in größerem Umfang, so kann sich eine restaurative Therapie als sinnvoll erweisen. Dabei wird in Einzelschritten die eingestellte Schienenposition durch endgültigen Zahnersatz eingestellt. Diese Verfahrensweise stellt eine der größten Herausforderung in der restaurativen Zahnmedizin dar.